
Der Haarfrosch verdankt seinen Namen haarähnlichen Hautfäden, mit denen Männchen zur Paarungszeit extra Sauerstoff unter Wasser aufnehmen. Noch erstaunlicher ist seine Verteidigung: Bei Gefahr bricht er gezielt seine eigenen Zehenknochen, sodass die scharfen Spitzen wie Krallen durch seine Haut dringen. (Daher wird er auch Wolverine-Frosch genannt) Nach dem Kampf zieht sich der Knochen zurück und das Gewebe regeneriert sich blitzschnell, ohne den Frosch dauerhaft zu beeinträchtigen.
