Historischer Mythos

Der Mythos der Scheiterhaufen

Die Wahrheit über die Hexenprozesse

Der Höhepunkt der grausamen Hexenverfolgungen in Europa fand nicht, wie oft geglaubt, im finsteren Mittelalter statt, sondern in der vermeintlich aufgeklärten frühen Neuzeit (zwischen 1550 und 1650). Die katholische Kirche des Mittelalters lehnte den Glauben an Hexen sogar lange Zeit offiziell als Aberglauben ab.

Auch die Strafen sahen in der Realität oft anders aus. Vor allem in England und den amerikanischen Kolonien (wie in Salem) wurden angeklagte "Hexen" fast niemals bei lebendigem Leib auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Stattdessen wurden sie meist gehängt, ertränkt oder erdrückt, da dies als die übliche juristische Strafe für Kapitalverbrechen galt.

  • Zeitalter: Frühe Neuzeit (Renaissance), nicht Mittelalter
  • Hinrichtung: Hängen war deutlich häufiger als Verbrennen
Alle Beiträge aus „Geschichte & Mythen“ entdecken
Der Mythos der ScheiterhaufenFoto: Filipp Romanovski / Pexels
Reagiere auf diesen Beitrag – mehrere möglich

Schreib mir!

Deine Nachricht geht direkt an mich und wird nicht veröffentlicht. :)
Antworten

Pflichtfeld

Zum aktuellen Beitrag