Der verlorene Emu-Krieg
Ein bizarrer Feldzug
In den 1930er Jahren plagten rund 20.000 Emus die Farmer im Westen Australiens und zerstörten die Weizenernten. Die Regierung schickte daraufhin echte Soldaten mit schweren Lewis-Maschinengewehren, um die Tiere aufzuhalten – doch die Operation endete in einem historischen Fiasko.
Die Emus erwiesen sich als erstaunlich taktisch. Sie verteilten sich sofort in kleine, schnelle Gruppen, sobald geschossen wurde, und liefen mit bis zu 50 km/h davon. Nach knapp einem Monat und tausenden verschossenen Patronen zog sich das Militär geschlagen zurück.
- Beteiligte: Major G.P.W. Meredith und seine Truppe
- Ergebnis: Die Emus behielten die Oberhand


